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ECKLENBURG-VORPOMMERN

KEMLADE BEI WODARG

Beim Bau der Autobahn A20 wurden nahe bei Wodarg im Landkreis Demmin die Reste einer Kemlade entdeckt und ausgegraben. Der Begriff “Kemlade” ist abgeleitet von “Kemenate” und wird heute als Bezeichnung für kleine hölzerne Wasserburgen verwendet, wie sie vor allem von einigen Angehörigen des niederen Adels als Raubrittersitze errichtet und genutzt wurden. Der Fund ist als archäologische Sensation zu bewerten, weil es die östlichste Kemlade Deutschlands ist und weil zahlreiche wegen der moorigen Beschaffenheit des Bodens gut erhaltene Gegenstände gefunden wurden. Von der Burg ist bekannt, daß sie 1360 abbrannte.
 

Informationen und Bilder: Gerhard Rosenfeld, Neubrandenburg, Oktober 2003