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BURGENLAND
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ECKLENBURG-VORPOMMERN

Landeshauptstadt Schwerin

Schwerin war in der Vergangenheit Hauptstadt des Herzogtums bzw. Großherzogtums Mecklenburg-Schwerin, später des Landes Mecklenburg, dann des Bezirkes Schwerin, und wurde 1990 folgerichtig Hauptstadt des Landes Mecklenburg-Vorpommern.
Schwerin ist mit zur Zeit nicht mehr ganz 100.000 Einwohnern nach Rostock die zweitgrößte Stadt des Landes.
Die Landeshauptstadt verfügt im Gegensatz zu Rostock kaum über nennenswerte Industrie, was wohl einerseits an der Tradition als Residenzstadt liegt, andererseits aber auch mit der Lage relativ nahe bei Hamburg und doch abseits wichtiger Verkehrsverbindungen zu tun hat.
Dafür hat Schwerin den Vorteil, unter den Weltkriegen kaum gelitten zu haben. So ist ein geschlossenes Stadtbild erhalten geblieben wie kaum in einer anderen vergleichbaren Stadt.
Diverse Stadtbrände haben zwar fast alle mittelalterlichen Bauten vernichtet, aber die Struktur der Altstadt blieb weitgehend erhalten.
Prächtige Bürgerhäuser aus dem 19. Jahrhundert und der ersten Hälfte des 20. bestimmen das Bild der Innenstadt ebenso wie die ehemals großherzoglichen repräsentativen Regierungs- und Verwaltungsgebäude.
Schwerin war schon vor über tausend Jahren ein beliebter Siedlungsplatz. Aus dieser Zeit sind drei slawische Burgen im Gebiet des heutigen Schwerin bekannt. Eine davon war Vorläufer des berühmten Schweriner
Schlosses.
Der Name Schwerin entstand aus dem slawischen Wort “zuarin”, welches auf den Wildreichtum in der Gegend hinwies. Im Jahre 1160 verlieh
Heinrich der Löwe Schwerin das Stadtrecht.
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