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BURGENLAND
M
ECKLENBURG-VORPOMMERN

NACHBARLAND SCHWEDEN

Die Geschichte von Mecklenburg und Vorpommern war zeitweise eng mit der schwedischen Geschichte verknüpft.
Interessant ist schon die Ähnlichkeit skandinavischer Wikingerburgen (
Trelleborg) mit den Slawenburgen (Groß Raden) hierzulande, die auf einen Technologieaustausch zwischen beiden Völkern schließen läßt.
Im 14. Jahrhundert heiratete der erste Herzog von Mecklenburg, Albrecht II., die Schwester des Königs Magnus II. von Schweden und legte damit den Grundstein für eine zunächst vorteilhafte Beziehung.
Sein Sohn, Albrecht III, war sogar 25 Jahre lang König von Schweden.
Nachdem im 30-jährigen Krieg Wallenstein die mecklenburgischen Herzöge Adolf Friedrich und Johann Albrecht vertrieben hatte, mußten diese bis 1631 im Exil ausharren, bevor sie mit schwedischer Hilfe in ihre Residenzen zurückkehren konnten. Für Mecklenburg bedeutete dies nicht nur die Aufhebung aller fortschrittlichen Wallensteinschen Reformen, sondern auch die volle Abhängigkeit von Schweden in Form eines Bündnisvertrages und die daraus erwachsenden schrecklichen Folgen für die Bevölkerung im weiteren Kriegsverlauf.
Die Hansestadt
Wismar blieb formal bis 1903 in schwedischem Besitz und an mehreren Orten erinnern Flurnamen wie “Schwedenschanze” noch heute an die schwedische Besatzung.