Startseite

Das Land
Zu den Burgen
Zu den Schlössern
Literatur
Zur LINK-Sammlung
Der Autor
Zum Gästebuch

BURGENLAND
M
ECKLENBURG-VORPOMMERN

Burgwall Redefin

Das nordöstliche Viertel des BurgwallsDer Burggraben ist fast zugewachsen.Der Burghügel

Nachdem ich bei Friedrich Schlie gelesen hatte, daß von der Redefiner Burg “noch der kreisrunde mit Wasser gefüllte Wallgraben in der Nähe des Grossherzoglichen Land-Gestüts-Amtes” existieren soll, machte ich mich auf, um zu überprüfen, ob diese Aussage auch heute, hundert Jahre nach Schlie, noch gilt.
Tatsächlich fand ich am Weg zum Gestüt eine Formation, die Schlie’s Beschreibung entspricht. Ein mit allerdings wenig Wasser gefüllter und zugewucherter Graben umgibt einen kreisförmigen flachen Hügel von circa 100 m Durchmesser, der sich etwa zwei Meter über die Umgebung und etwa drei Meter über die Wasseroberfläche erhebt. Das Photo zeigt den nordöstlichen Teil der Burganlage (Blickrichtung Süden).

Geschichte: Anfang des 14. Jh. durch Ritter Ri(e)be, möglicherweise als Ersatz für geschleifte Burgen zu Warlow und Wehningen (1291) sowie Glaisin (1298) errichtet. 1311 erobert und teils lauenburgisch (Riebe), teils mecklenburgisch (von Pentz) besetzt. 1353 durch Lübecker erobert und abgebrochen, wieder aufgebaut, 1372 von Pentz alleiniger Besitzer, 1670 auf Abbruch verkauft. (nach Schlie)

Literatur: (38) S. 31 ff.

Internet:  http://home.t-online.de/home/spiegi/pentz6.htm