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BURGENLAND
M
ECKLENBURG-VORPOMMERN

PUTBUS

”An Stelle des späteren Ortes Putbus befand sich bereits um 1200 eine slawische Siedlung und eine Burgwallanlage mit festen Gebäuden als Sitz eines Edlen. Davon blieben ein Mauerzug aus Findlingen und ein großer gemauerter runder Brunnen bis zum Abriß des Schlosses 1960 erhalten. In dem ursprünglich von Mauern und tiefen Wallgräben umgebenen Areal entstand mit dem “Steinernen Haus” der 1371 erstmals erwähnte Wohnsitz derer von Putbus. Der gotische Bau mit seinen starken Wänden wurde erst nach 1827 abgebrochen. ... In der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts erweiterte man das sogenannte Steinhaus durch einen fast ebenso großen, im rechten Winkel angefügten Flügel, errichtete Ecktürme und umgab das Ganze mit einem ausgefütterten achteckigen Graben.” (zitiert aus Lit. 64, Seite 104).
Im 17., 18. und 19. Jahrhundert erfolgten Umbauten und Erweiterungen zu einem repräsentativen Schloß mit Park, Marstall, Schloßkirche usw.
Infolge des 2. Weltkriegs und der Nachkriegszeit mit Enteignung der Familie von Putbus war das Schloß in den 1950er Jahren stark sanierungsbedürftig. Bauarbeiten wurden begonnen, jedoch 1957 wieder unterbrochen. 1960 wurde das Schloß gesprengt.

Schloß Putbus, Ansicht von Nordosten, um 1860