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ECKLENBURG-VORPOMMERN

Neubrandenburg: Stadtbefestigung und Ravensburg

Neubrandenburg ist die drittgrößte Stadt von Mecklenburg-Vorpommern und gehörte früher zum Großherzogtum Mecklenburg-Strelitz.
Am Ende des II. Weltkrieges wurde die Stadt  durch massive Kampfhandlungen bei der Einnahme durch die Rote Armee fast völlig zerstört. Die mittelalterliche Wehranlage, die wiederaufgebaute Marienkirche und eine im 13. Jahrhundert gegründete Mühle sind nahezu die einzigen historischen Gebäude, die den Krieg überstanden.
Das Stadtzentrum von Neubrandenburg ist von einer fast vollständigen Stadtmauer und Wallanlage umgeben. Sie wird unterbrochen durch vier der Backsteingotik zuzuordnende prachtvolle Tore und das sogenannte “Eisenbahntor”, eine 1864 geschaffene Bresche, um das Stadtzentrum durch eine Straße mit dem Bahnhof zu verbinden.
Bei einem Rundgang entlang der Stadtmauer trifft man auf etliche Wiekhäuser (Wachhäuser), die ursprünglich der Verteidigung und später umgebaut auch zu Wohnzwecken dienten. In der Nähe des “Eisenbahntores” findet man ein Wiekhaus im ursprünglichen Zustand sowie den Fangelturm.
Alle vier Stadttore bestanden ursprünglich aus einem dem Stadtzentrum zugewandten Haupttor, einem Vortor und einem dazwischen befindlichen Torzwinger. Am Neuen Tor existieren das Vortor und der Zwinger nicht mehr. Das Friedländer Tor hat als zusätzlichen Schutz vor großkalibrigen Feuerwaffen im 16. Jahrhundert den dreistöckigen Zingel als vorgelagerte Bastion erhalten.
Am Stadtrand findet man das Bodendenkmal “Ravensburg”, Reste einer altslawischen Burgwallanlage.

                           Bild rechts:  Wiekhaus und Stadtmauer am Treptower Tor

http://www.neubrandenburg.de

Wiekhaus am Treptower Tor