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ECKLENBURG-VORPOMMERN

Herrenhaus und Turmhügel Löwitz

Verfallendes Herrenhaus ...
... in trister Umgebung

Anstelle der Burg Lovetze Godefridus ist leider nur noch ein verfallendes Herrenhaus zu finden. Ein Schild weist auf einen privaten Besitzer hin, der aber mit dem Erhalt und Wiederaufbau offenbar völlig überfordert ist.
Die folgenden Informationen bietet die
Homepage des Amtes Rehna:

“Wie auch bei anderen Orten ohne eigene Kirche / Kirchspiel ist es sehr schwierig,  die Geschichte von Löwitz zu rekonstruieren. Sicher ist die Ersterwähnung der Burg Lovetze Godefridus um 1230. Im selben Jahr wird Löwitz unter den Ortsnamen Lovetse und Lowitze in der Chronik von Heinrich Schreiber erwähnt. Wahrscheinlich waren Mitglieder der Familie von Bülow zu diesem Zeitpunkt im Besitz des meisten Grund und Bodens in Löwitz. Sie sollen auch im hiesigen Schloß ansässig gewesen sein.
Der heutige Dorfplatz von Löwitz befindet sich auf dem Gelände der mittelalterlichen Burganlage. „Älteste Teile der Burg sind ein kleiner (mit im Gelände noch erkennbaren Gräben gesicherter) Wirtschaftshof östlich des Gutshauses (heute mit einem Backsteingebäude bebaut), sowie der hieran südlich anschließende gut erhaltene Turmhügel in versumpftem Ringgraben – früher benutzt als Eiskeller.“
Das Löwitzer Schloß beherbergte 1969 die zusammengelegten Kindergärten aus Löwitz und Falkenhagen, 1971 wurde das hier eingerichtete Lehrlingswohnheim aufgelöst und ab 1972 befanden sich im Schloß eine Werkküche der LPG Löwitz, sowie ein Kulturraum, ein Versammlungsraum und ein Hausaufgabenzimmer für die Schüler. 1998 wurde das Schloß von einem Geschäftsmann einer Berliner Firma gekauft. Seine Pläne für das Schloß konnten leider nicht in die Tat umgesetzt werden. Heute würde sich der Besitzer freuen wenn er das stark sanierungsbedürftige Gebäude ohne Verluste wieder verkaufen könnte.”