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ECKLENBURG-VORPOMMERN

Gottesgabe

Gottesgabe ist im Gegensatz zu seinem Namen ein “gottverlassenes Nest” zwischen Schwerin und Gadebusch und am besten zu erreichen, wenn man die Bundesstraße 104 in Lützow verläßt.
Direkt im Ort steht das “Schloß”. An den ursprünglichen Charakter einer Wasserburg erinnern noch Grabenreste hinter dem Gebäude.

Auf der Homepage des Amtes Lützow findet man folgende Angaben:
“Gottesgabe: Bodendenkmal: - gut erhaltener Turmhügel 700 m nordöstlich vom Ortsmittelpunkt an einem Bach am Nordrand der Niederung, westlich vor diesem Turmhügel durch mittelalterliche Keramik und Bodenverfärbungen eine mittelalterliche Wüstung nachgewiesen. Mittelalterliche, von Gräben und Teichen umgebene Wasserburg im Ort. Durch heutigen Befund noch erkennbar; auf der Direktorialvermessungskarte eingetragen, wohl Nachfolge des frühdeutschen Turmhügels.”

Unter http://www.gutshaeuser.de/gutsh/gottesgabe.html ist zu lesen:
“Das Gutshaus Gottesgabe wurde um 1700 auf Teilen des Kellerfundaments einer mittelalterlichen Schloßanlage errichtet. Unter den Mecklenburgischen Landsitzen ist es das eigenartigste: ursprünglich mit drei Flügeln, die im Dreick zueinander standen, errichtet, wurde der im Inneren des Baues dreieckige, gepflasterte und offene Hof später, Mitte des 19. Jahrhunderts überdacht. Von den sehr alten, gewölbten Kellern wird erzählt, daß Klaus Störtebeker in ihnen gefangen gesessen haben soll. Der jüngere Ruhm des Hauses besteht darin, dass in ihm der sächsische Freiheitsdichter Theodor Körner den letzten Abend und die Nacht vor seinem Tode verbrachte. Anfang der 90-er Jahre wurde das Gutshaus behutsam modernisiert und in zeitgemäße Mietwohnungen aufgeteilt.”

http://www.schloss-gottesgabe.de

Gutshaus mit dreieckigem Grundriß