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BURGENLAND
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ECKLENBURG-VORPOMMERN

Burg / Schloß Gadebusch

Gadebusch ist eine Kleinstadt mit ca. 6000 Einwohnern zwischen Schwerin und Lübeck an der Kreuzung der Bundesstraßen 104 und 208.

Die erste slawische Burganlage an dieser Stelle ist für das 8. Jahrhundert nachweisbar. Am Seeufer wurde auf einem natürlichen ovalen Hügel eine Ringwallburg errichtet und durch einen breiten Graben vom Festland abgetrennt. Bis zur Eroberung durch die Truppen von Heinrich dem Löwen stand die Burg Godebuz unter obodritischer Herrschaft. Als die Burg 1143 an die Grafschaft Ratzeburg übertragen wurde, blieb der wendische Burgherr wohl als Vogt auf der Burg. Von 1200 bis 1204 war die Burg dänisch besetzt. Im 13. Jahrhundert wurden erste Backsteingebäude und ein freistehender steinerner Bergfried errichtet. Von 1283 bis 1299 war die Burg Hauptresidenz mecklenburgischer Fürsten. 1569 wurde das Hauptgebäude der gotischen Burganlage zu einem Renaissanceschloß umgebaut und erhielt damit im wesentlichen sein heutiges Aussehen. Auffällig ist der Terrakottaschmuck an Fassaden und Giebeln. Gleichzeitig mit dem Schloßbau erfolgte auch eine Modernisierung der Befestigungsanlagen. 1675 traf der Große Kurfürst Friedrich Wilhelm I. auf der Burg den Dänenkönig Christian V.. Von 1734 bis 1768 geriet die Burg unter hannoversche Besatzung, danach wurde sie Sitz des herzoglichen Verwaltungsamtes. Ende des 18. Jahrhunderts wurde der Bergfried abgerissen. (Lit. 58)

In einem Wirtschaftsgebäude der Burg befindet sich heute das Heimatmuseum der Stadt Gadebusch.

http://www.gadebusch.de

Hofseite des Sclosses