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Boizenburg:  Fürstengarten und Wallanlagen

Boizenburg ist eine Kleinstadt am Ostufer der Elbe und an der Bundestraße B5 Berlin-Hamburg.
Wie die meisten Orte mit “-burg” im Namen hatte auch die Elbestadt Boizenburg einst eine Burg aufzuweisen. Ursprünglich handelte es sich um eine slawische Niederungsburg an dem Flüßchen Boize (slaw. “Kampf”). Nach Schleifung der Burg im Jahre 1208 wurde auf dem Burggelände, veranlaßt durch den dänischen König Waldemar, eine mittelalterliche Schloßanlage errichtet, die im 30-jährigen Krieg 1644 von den schwedischen Besatzungstruppen zerstört wurde. Die Anlage wurde nicht wieder aufgebaut. Die Erinnerung an sie kommt in der Bezeichnung “Fürstengarten” für das ehemalige Burggelände zum Ausdruck.
Die Stadtwallanlage ist wahrscheinlich um 1160 errichtet worden. Sie umgab die Stadtmauern mit einem inneren und einem äußeren Wallgraben und dem Wall dazwischen. Die Stadtmauern sind nach dem großen Stadtbrand von 1709 bis auf geringfügige Feldsteinfundamentreste abgerissen worden. Der Wall wurde in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts eingeebnet und beidseitig der nun “öffentlichen Promenade” mit Linden bepflanzt. Mehr als 50 kleine Brücken unterschiedlichster Bauart verbinden die Promenade mit den angrenzenden Grundstücken der Kleinen und Großen Wallstraße.

www.boizenburg.de